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Subsidiärhaftung

Kunden brauchen Sicherheit - darum passen Sie auf, bei welchem Unternehmen Sie Personal entleihen!

Unternehmen, die mit Personaldienstleistern zusammenarbeiten sollten einige grundsätzliche Punkte beachten, damit sie das Risiko der Subsidiärhaftung minimieren können.

Was heißt eigentlich Subsidiärhaftung?

Gerade in der wirtschaftlich angespannten Situation kann es passieren, dass Personaldienstleistungsunternehmen Insolvenz anmelden müssen, weil sie beispielsweise ihren Sorgfaltspflichten nicht nachkommen und mitunter gerichtlich zur Nachzahlung von höheren Löhnen für ihre Mitarbeit verurteilt werden.

Ist das Unternehmen zahlungsunfähig, dann greift die sog. Subsidiärhaftung, was bedeutet, dass das Kundenunternehmen (Entleiher) für Sozialversicherungsbeiträge (§ 28e Sozialgesetzbuch IV), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (§ 150 Sozialgesetzbuch VII) und Lohnsteuer (§ 42 d Einkommenssteuergesetz) haften kann.

Grundsätzlich ist das Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber verpflichtet, die genannten Beträge für seine Mitarbeiter zu entrichten. Erfolgt dies jedoch nicht oder nicht ordnungsgemäß, haftet das Kundenunternehmen für den kompletten Zeitraum der Überlassung der Leiharbeitnehmer.

Die Ansprüche der Sozialversicherungsträger auf Beiträge verjähren erst vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind.

Sicherheit für Zeitarbeitnehmer

Sinn und Zweck der Subsidiärhaftung ist der Schutz der Leiharbeiter. Dies bedeutet, dass das Kundenunternehmen auch dann haften muss, wenn es kein Verschulden trifft.

Absicherung für Sie als Kundenunternehmen

Die Subsidiärhaftung kann vertraglich nicht ausgeschlossen werden!

Achten Sie deshalb unbedingt darauf, mit Zeitarbeitsunternehmen zusammenzuarbeiten, die bereits über Jahre am Markt tätig sind und einem der großen Arbeitgeberverbände angehören.

Die gewählte Rechtsform des Unternehmens sollte Ihnen auch zu denken geben!

Der Besitz einer unbefristeten Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung spricht für eine hohe Zuverlässigkeit des Personaldienstleisters, da diese nur nach entsprechender Prüfung durch die zuständigen Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit erteilt werden.

Fordern Sie von Ihrem Personaldienstleister die sog. Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkassen, der Berufsgenossenschaft und des Finanzamtes an.

Diese Bescheinigungen bestätigen die ordnungsgemäße Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge und der Lohnsteuer.

 

Leider tummeln sich wie in anderen Branchen auch, wenig qualifizierte Unternehmen auf dem Markt, die versuchen entweder über den Preis der Dienstleistung oder über eine bewusste Falscheingruppierung ihrer Mitarbeiter, einen möglichst hohen Profit zu erzielen. Es gibt Unternehmen, die keinem Arbeitgeberverband angehören und ihren Mitarbeitern Dumpinglöhne bezahlen - leider kein Einzelfall!

Wir distanzieren uns ausdrücklich von derartigen Praktiken und bezahlen unseren Mitarbeitern mindestens den Tariflohn des IGZ/DGB-Tarifvertrages, in vielen Fällen sogar weit mehr!

Faire Löhne - wir sind dabei!